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Hier werde ich nach und nach berichten, wie es so weitergeht bei uns ...

 

 

Dezember 2008

Milo ist ein Traumhund. Er knüpft in meinem Herzen an die Ära Caruso ( siehe Regenbogenbrücke ) an.

Milo ist super anhänglich, er benimmt sich wie mein Schatten. Kein Duschen, schlafen, putzen usw. ohne das er nicht in meiner unmittelbarer Nähe ist. Sollte ich ihm eine Tür vor der Nase zumachen und es wagen allein im z. B. Bad zu sein, kratzt er ausgiebig an der Tür und legt sich dann jammernd davor, um mich wie im Sturm zu begrüßen, wenn die Tür wieder aufgeht.

Er ist schon jetzt mit seinen 6 Monaten sehr wachsam und schlägt kräftig an, wenn jemand auch nur in die Nähe der Haustür kommt. In der Wohnung wird er nun ruhiger und legt sein Temperament lieber in die Spaziergänge.

Autofahren mag er von Anfang an überhaupt nicht. Es wird sich schon gewehrt, wenn wir nur an das Auto rangehen. Die Fahrt über wird dann gejault, auch wenn sie nur 5 Minuten dauert. Kein Leckerlie, keine guten Worte und auch kein Locken helfen. Ich mache es nun immer so, das ich ihn kommentarlos ins Auto hebe, einsteige und losfahre. Kein Eideidei mehr. Sollte mir die Jaulerei zu laut werden, mache ich das Radio an ;-)) Irgendwann muß er doch wohl merken, das er keinen Erfolg hat, hoffe ich....

 

 

Januar 2009

Im Auto wird es nun immer besser. Milo jault beinahe gar nicht mehr während der Fahrt. Wenn man ihn allerdings ansieht, setzt er schlagartig einen leidenden Blick auf und piepst ein wenig vor sich hin.

Rehe, Pferde und Schafe sind ihm unheimlich, alle Arten Federvieh wollen jedoch nun gejagt werden.

Manchmal entfernt er sich nun beim Freilauf ziemlich weit. Er läuft zwar nicht ganz weg und kommt auch zurück, es kann jedoch etwas dauern.

Wir üben weiter an der Schleppleine oder auch ohne, wenn keine Gefahr droht....

 

 

 

 

Februar 2009

Langsam wird es wieder besser. Milo hört mich doch schon wieder öfter mal *g*. Er läuft nicht mehr so weit weg von mir und schaut sich auch wieder nach mir um. Manchmal ist es aber noch so, das er einer Spur folgt und ich bräuchte dann eigentlich einen Stuhl und Beruhigungsmittel. Zum Glück kommt er aber immer wieder und es ist bisher nichts passiert. Ich baue darauf, das das stete Üben uns weiterhilft. An Straßen lasse ich ihn nicht von der Leine, dafür hat er einfach noch zuviele Hummeln im Po.... mit der Schleppleine läuft er zwar nicht auf die Straße, aber wer weiß wie es ganz ohne aussieht.

Autofahren klappt mittlerweile. Wenn wir das Auto benutzen wollen, setzt er sich artig an den Kofferraum. Ich hebe ihn dann hinein, weil die Ladekante ziemlich hoch ist und eine blöde Ritze zwischen Auto und Stoßstange ist, an der er sich bereits einmal böse die Pfote geklemmt hat. Wenn er dann drin ist, gibt es immer ein Leckerchen. Während der Fahrt jault er nun nicht mehr und wenn wir angekommen sind, öffne ich den Kofferraum und er wartet lieb bis er das Kommando zum aussteigen bekommt. Ziemlich gute Fortschritte, oder?

Wir üben zur Zeit bei jedem Spazierganz auch das bei-Fuß-gehen. Ich bin ganz stolz auf ihn, denn das sieht schon richtig gut aus.

Milo ist sehr wachsam geworden. Niemand kommt an unsere Haustür, ohne das Milo das mitbekommt und 'Bescheid sagt'. Wenn ich dann aber sage, das er leise sein soll, dann ist er das sogar... Wir brauchen also keine Klingel mehr *g*

 

März 2009

 

 

 

Wir haben immer noch das Problem mit den läufigen Hundedamen, aber langsam wird es besser. 

Nachdem wir bei unserer Erziehung das 'Platz' irgendwie immer vergessen haben, haben wir das nun nachgeholt und es sitzt auch schon ganz gut. Milo ist nun beinahe den ganzen Tag draußen. Er kann es sich dann aussuchen, ob er gern rein möchte oder lieber draußen bleibt. Wegen der Läufigkeit der Hündinnen in der Gegend ist seine Freiheit im Garten ohne Aufsicht allerdings auf die 15 m Schleppleine begrenzt. 

 

An der Strasse geht das mit der 15 m Schleppi schon ganz gut. Er weiß so langsam, das die Bordsteinkante die Grenze ist und auf keinen Fall selbstständig übertreten werden darf. Er reagiert gut auf 'STOP' und das ist prima. Über die Strasse geht's nur, wenn er vorher 'Sitz' macht und wir dann 'Fuß' rübergehen. Danach nochmals 'Sitz' und dann kann er wieder laufen. 

Milo wird jetzt geschlechtsreif. Es gibt wohl Düfte in der näheren Umgebung, die auf einmal so wichtig sind, das doch schon wieder öfter mal die Ohren schlecht liegen. Er hört mich wohl dann einfach nicht ;-))

 

 

 

April 2009

Ich habe begonnen mit Milo am Rad zu fahren. Natürlich langsam und nur kurz, um seine Muskulatur aufzubauen. Er liebt es und wenn ich das Rad nur anfasse hier zuhause, springt er wie verrückt um mich herum und möchte los.

Das Problem mit den läufigen Hündinnen haben wir immer noch, aber das werden wir in den nächsten Wochen lösen.

Milo ist am liebsten draußen am Tag. Er kann selbst entscheiden, ob er ins Haus möchte oder nicht. Einzig die 15 m Schleppi hält ihn im Zaum. Das nervt ihn natürlich, ist aber zur Zeit nicht anders zu machen.

In der Erziehung hatten wir bisher das 'Platz' vernachlässigt. Das haben wir nachgeholt und klappt auch schon richtig gut.

 

Juni 2009

Sitz, Platz, Fuß kann Milo mittlerweile ohne Probleme.

Freilauf gestaltet sich schwierig. Er 'übersieht' Bordsteinkanten und läuft in seiner Fröhlichkeit einfach mal kurz auf die Straße. Dazu kommt noch seine Jagdlust, die es nicht gerade einfach macht. Wenn Milo eine Spur wittert, ist nur noch die Spur interessant. Ich kann dann machen, was ich will. Es folgt keine Reaktion....

Aber das wird schon noch....

Milo ist kastriert worden und auf dem Wege der Besserung. Natürlich nervt ihn zur Zeit der 'Trichter', aber da muß er durch.. Und nicht nur er - auch ich. Ich habe einen genervten, unausgelasteten Hund, der mir dann und wann den Trichter in die Waden donnert...Autsch... 



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